Fortnite-Spieler haben momentan große Angst. Das beliebte Bye Bye Bye Emote könnte für immer verschwinden. Ein brisanter Rechtsstreit um die Urheberrechte an der ikonischen Choreografie sorgt momentan für große Verunsicherung in der gesamten Community. Darrin Henson, der kreative Kopf hinter den legendären Tanzschritten der Band *NSYNC, verklagt aktuell Sony Music Holdings vor einem US-Bezirksgericht.
Henson reichte die Klage vor einem US-Bezirksgericht ein. Er behauptet, der alleinige Eigentümer des Tanzes zu sein. Im Jahr 1999 unterschrieb er keine Verträge zur Auftragsarbeit. Deshalb gehören ihm die Rechte an der Choreografie bis heute. Sony hat den Tanz jedoch ohne seine Erlaubnis lizenziert. Das betrifft den Film Deadpool & Wolverine sowie das Spiel Fortnite.
Der Film löste im Jahr 2024 einen riesigen Hype aus. Sony verdiente dadurch viel Geld mit Lizenzen an Dritte. Henson wusste jedoch nichts von diesen Geschäften. Er kritisiert außerdem die Bezeichnung als „Deadpool-Tanz“. Dies löscht seine Rolle als ursprünglicher Schöpfer aus. Zudem sinkt dadurch der kommerzielle Wert seiner Arbeit.
Henson verklagt Epic Games bisher nicht direkt. Dennoch nennt die Klage Fortnite als Ort der unberechtigten Nutzung. Er fordert nun eine Beteiligung an den hohen Einnahmen. Die Sorgen der Fans sind absolut begründet. Das Bye Bye Bye Emote war bisher nur kurz im Shop. Es erschien am 24. September 2024 zum ersten Mal.
Nach nur fünf Tagen verschwand das Item wieder. Seitdem sahen Spieler das Emote nicht mehr im Spiel. Ein früheres Urteil stärkt zudem die Position der Choreografen. Gerichte nehmen Urheberrechte an Tänzen heute viel ernster. Falls Henson gewinnt, verliert der Vertrag mit Sony seine Gültigkeit. Dann darf Epic Games das Emote eventuell nie mehr verkaufen.

Werde ich meinen Bye Bye Bye Emote in Fortnite behalten?
Ihr könnt erst einmal beruhigt aufatmen. Epic Games lässt gekaufte Gegenstände meistens in eurem Spind. Das war auch bei anderen Rechtsstreitigkeiten der Fall. Euer Bye Bye Bye Emote wird dadurch wahrscheinlich sehr selten. Nur ein sehr strenges Urteil könnte zur Löschung führen. Das passiert in der Praxis jedoch fast nie.
























