Die US-Regierung unter Präsident Trump prüft derzeit intensiv, ob das chinesische Unternehmen Tencent seine Beteiligungen an US-Spieleentwicklern behalten darf. Im Zentrum der Diskussion stehen vor allem Epic Games und Riot Games. Tencent hält aktuell einen Anteil von rund 35 Prozent an Epic Games und besitzt Riot Games sogar vollständig.
Trump gegen Tencent: Warum das Weiße Haus eingreift
Die Sicherheitsbedenken der Regierung konzentrieren sich auf zwei Hauptpunkte:
- Nutzerdaten: Gaming-Plattformen sammeln riesige Mengen an Informationen. Dazu gehören Finanzdaten, Chat-Protokolle und persönliche Profile von Millionen US-Bürgern. Beamte befürchten, dass diese Daten über Tencent in die Hände der chinesischen Regierung gelangen könnten.
- Militärische Software: Epic Games entwickelt die Unreal Engine. Viele westliche Rüstungsunternehmen und das Militär nutzen diese Software für Simulationen. Die Regierung sieht darin ein strategisches Risiko, wenn ein chinesischer Konzern maßgeblichen Einfluss auf das Unternehmen hat.
Was das für Fortnite-Spieler bedeutet
Spieler müssen erst einmal keine Angst vor einer plötzlichen Abschaltung von Fortnite haben. Eine komplette Sperre des Spiels ist unwahrscheinlich. Die Diskussion dreht sich primär um die Eigentumsverhältnisse und nicht um den Inhalt des Spiels.
Falls die Regierung tatsächlich einschreitet, könnten folgende Konsequenzen eintreten:
- Erzwungener Verkauf: Tencent müsste seine Anteile an US-Investoren oder andere westliche Firmen verkaufen. Das würde den Spielbetrieb vermutlich kaum beeinflussen.
- Strenge Datenauflagen: Epic Games müsste eventuell neue Sicherheitsprotokolle einführen, um den Zugriff aus China technisch komplett zu unterbinden.
- Unsicherheit bei Updates: Ein langwieriger Rechtsstreit oder ein Besitzerwechsel könnte interne Prozesse bei Epic Games kurzzeitig verlangsamen.
Wie wahrscheinlich ist ein radikaler Schritt?
Die Wahrscheinlichkeit für eine harte Entscheidung ist aktuell hoch. Präsident Trump bereitet sich auf ein Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im April vor. Die Debatte über Tencent dient hierbei auch als politisches Druckmittel. Bereits in der Vergangenheit stufte das US-Verteidigungsministerium Tencent als Unternehmen mit Verbindungen zum chinesischen Militär ein. Experten erwarten, dass die Regierung entweder einen Verkauf erzwingt oder sehr strikte Verträge zum Datenschutz vorschreibt.
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